Deutschlands größtes Pfadfindercamp

15000 Royal Rangers aus ganz Deutschland erlebten in Thüringen ein unvergessliches Camp mit dem Motto "Aufbruch"

Unter ihnen waren auch die 76 Teilnehmer vom Royal-Rangers-Stammposten Esslingen.

In der ersten Ferienwoche fuhren die christlichen Pfadfinder aus Esslingen wie jedes Jahr aufs lang ersehnte Sommercamp. Dieses Mal ging’s mit Kindern aus vier anderen Städten nach Mittenhausen auf eine schöne Wiese an der Donau. Bei bombastischem Wetter sorgte der Fluss oft für Abkühlung. Die rund 160 Kinder erlebten viele große und kleine Abenteuer, zum Beispiel beim eigenständigen Kochen über dem Feuer, dem Nachtgeländespiel im Wald, bei der Wanderung durch Wildschweingebiete und Höhlen. Herausforderungen wie ein heftiges Gewitter in der ersten Nacht, abertausende Schnaken, die Campolympiade oder der Sprungfelsen bescherten so manchem Erfolgserlebnisse und stärkten die Gemeinschaft. Die Küche versorgte die hungrigen Rangers mit sehr guter Kost, die Theaterleute mit lustigen Stücken und die Camppastoren mit ermutigenden Geschichten von Gott und dem Leben mit ihm. So gingen nach sieben Camptagen Leiter wie Kinder müde, aber glücklich nachhause.

Goldnuggets zu finden am Jägerhaus
Anfang Mai waren die christlichen Pfadfinder bei fantastischem Wetter mal wieder im Wald unterwegs. Nuggets in gelb-gold, rot-gold und grün-gold wurden im Wald versteckt um von den gegnerischen Gruppen gesucht, geraubt und auf die Bank gebracht zu werden. Natürlich konnte man die eigenen Nuggets beschützen indem man dem Gegner den Lebensstreifen abriss, aber trotzalledem wurden viele Nuggets am Bankschalter eingezahlt. Das Highlight des Abends war ein echter Krankenwagen, bei dem man vom Sanitäter und seiner Krankenschwester einen neuen Lebensstreifen bekommen konnte. Bei der Jagd auf Nuggets zahlten sich Teamgeist, Ablenkungsmanöver oder versteckte Wachen aus. Drei Starter (1.-2. Klasse) entdeckten sogar ein unbewachtes Depot und holten dreimal drei Nuggets. Das bedeutete am Ende den Sieg der grün-gold-Gruppe.

Am 30. März war unser letzter Stammabend. Dort fand ein großer Turmbau - Wettbewerb statt.
Aufgabe: Zunächst wurden wir in sechs Gruppen eingeteilt. Es gab viele Stationen, die die Ranger bewältigen mussten. Bei erfolgreich gemeisterten Aufgaben bekam man ein Blatt Papier. Die Gruppe musste versuchen, den größten Papierturm zu bauen. Als Haftmaterial diente eine Kleberolle, die wir uns beim Tauziehen gegen Michi und Samuel erkämpfen mussten. Die ganze Veranstaltung fand draußen bei wunderschönem Wetter statt. Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, die vielfältigen Aktionen zu bewältigen. Bei den Ständen herrschte eine gute Stimmung. Alle Teams haben sich sehr viel Mühe gegeben und erreichten eine gute Leistung. Am Ende aber gewann Gruppe Nr.4 mit dem höchsten Turm: sage und schreibe 1,70m!!! Sie wurden mit Esspapier belohnt. Es war ein stimmungsvoller, schöner Nachmittag und wir alle gingen Stolz und zufrieden nach Hause.

Damit wir Leiter auch mal unseren Spaß haben gingen wir im April für ein Wochenende auf Fahrt. Mit dem Busle und vier Kanus fuhren wir an die Enz und stiegen in Niefern-Öschelbronn ein. Der Samstag bot perfektes Wetter und so mancher holte sich den ersten Sonnenbrand für dieses Jahr. Mit dem Kanu durchs Wasser gleiten, Mitfahrer mit dem Paddel nassspritzen, treideln (so nennt man es, wenn das Wasser zu niedrig ist und man neben dem Kanu ziehend herlaufen muss) - alles machte riesig Spaß im kühlen Nass. Abends wurde auf dem Trangia lecker gekocht und gemeinsam in die Sterne geschaut. So schliefen wir müde und zufrieden ein. Am Sonntag ging es noch zwei Stunden gemächlich paddelnd den Fluss entlang bis Vaihingen Enz und dann mit dem Busle heimwärts. Natürlich ließen wir uns einen Zwischenstopp im Restaurant mit dem großen M nicht entgehen.